Gut zu wissen
Fehlbildungsultraschall (Feindiagnostik)
Der Level-2-Ultraschall untersucht das Baby von Kopf bis Fuß. Was genau geprüft wird, wann er sinnvoll ist und wer die Kosten trägt.
Ultraschall & Diagnostik
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Wann und warum?
Der optimale Zeitraum liegt zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche. Zu diesem Zeitpunkt sind die Organe so weit entwickelt, dass sie gut beurteilt werden können, und es ist noch ausreichend Fruchtwasser vorhanden.
Ziel ist es, Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen, damit die Geburt in einer spezialisierten Klinik geplant werden kann, falls das Kind sofort medizinische Hilfe benötigt.
Was wird untersucht?
- Kopf und Gehirn: Struktur des Gehirns, Gehirnkammern, Gesicht (Ausschluss von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten)
- Wirbelsäule und Skelett: Ob die Wirbelsäule geschlossen ist (Ausschluss von Spina bifida) und ob die Gliedmaßen zeitgerecht entwickelt sind
- Innere Organe: Magen, Nieren, Blase und Darm
- Herz: Vier Herzkammern, Herzklappen und große Blutgefäße zur frühen Erkennung angeborener Herzfehler
- Versorgung: Lage und Struktur der Plazenta, Fruchtwassermenge, Durchblutung der Nabelschnur
Wer trägt die Kosten?
- Mit medizinischer Indikation: Bei Auffälligkeiten im Basis-Ultraschall, Vorerkrankungen der Eltern oder familiärer Vorbelastung übernehmen die Krankenkassen die Kosten vollständig.
- Ohne medizinische Indikation: Als Wunschleistung ca. 150 bis 300 Euro selbst tragen. Manche Krankenkassen bezuschussen dies im Rahmen von Bonusprogrammen.
Hier arbeiten wir mit einer darauf spezialisierten Praxis zusammen und führen diese Untersuchung nicht auf dem Level 2 durch.
Fragen zur Feindiagnostik?
Wir besprechen mit Ihnen, was in Ihrer Situation sinnvoll ist.
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