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Brustkrebsvorsorge – Gut zu wissen | Gynäkologie am Lohbach

Gut zu wissen

Brustkrebsvorsorge

Brustkrebs ist häufig, aber die Heilungschancen sind heute sehr hoch, wenn Veränderungen früh entdeckt werden. Was die Kasse zahlt und was Sie selbst tun können.

Vorsorge & Früherkennung
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Was zahlt die gesetzliche Krankenkasse?

AltersgruppeUntersuchungRhythmus
Ab 30 JahrenTastuntersuchung durch die Gynäkologin, plus Anleitung zur Selbstuntersuchung1x jährlich
50 bis 75 JahreMammographie-Screening (qualitätsgesichertes Röntgen, macht auch winzige Knoten sichtbar)Alle 2 Jahre (Einladung per Post)
Familiäre VorbelastungIntensivierte Früherkennung inkl. Ultraschall und MRT, oft schon ab 25 JahrenIndividuell

Die monatliche Selbstuntersuchung

Niemand kennt den eigenen Körper so gut wie man selbst. Einmal im Monat gründlich abtasten ist deshalb eine sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Vorsorge.

Bester Zeitpunkt: 3 bis 7 Tage nach Beginn der Periode. Dann ist das Brustgewebe durch den niedrigen Hormonspiegel besonders weich. Nach den Wechseljahren einfach einen festen Kalendertag wählen.

  • Vor dem Spiegel: Mit hängenden, dann erhobenen und in die Hüfte gestemmten Armen auf sichtbare Veränderungen achten. Hat sich die Form verändert? Gibt es Einziehungen oder Rötungen?
  • Unter der Dusche: Mit etwas Duschgel gleiten die Finger besonders gut. Die Brust systematisch mit den flachen Fingerkuppen abtasten, in geraden Linien, sternförmig oder kreisend. Druck variieren: leicht, mittelfest, tief.
  • Achselhöhle und Brustwarze: Auch den Bereich Richtung Achselhöhle nach geschwollenen Lymphknoten abtasten. Die Brustwarze vorsichtig zusammendrücken um zu prüfen, ob Flüssigkeit austritt.

Warnsignale

Die allermeisten tastbaren Veränderungen sind völlig harmlos. Dennoch sollte jede Auffälligkeit zeitnah abgeklärt werden. Besonders achten auf:

  • Neu aufgetretene, harte oder unverschiebbare Knoten
  • Plötzliche Größen- oder Formunterschiede der Brüste
  • Eine Brustwarze, die sich plötzlich nach innen zieht
  • Flüssigkeitsaustritt, besonders wenn blutig oder klar-wässrig
  • Hautveränderungen wie Orangenhaut oder anhaltende lokale Rötungen

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Regelmäßige Früherkennung ist der beste Schutz.

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