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Brusterkrankungen – Gut zu wissen | Gynäkologie am Lohbach

Gut zu wissen

Brusterkrankungen

Die meisten Veränderungen in der Brust sind gutartig. Trotzdem sollte jede Auffälligkeit abgeklärt werden. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten sollten.

Gynäkologie
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Gutartige Veränderungen

Gutartige Veränderungen sind sehr häufig und stehen oft im Zusammenhang mit normalen hormonellen Schwankungen.

  • Mastopathie: Die häufigste gutartige Veränderung des Drüsengewebes. Führt oft zu Schwellungen, Knotenbildung und Schmerzen, die meist vor der Menstruation am stärksten sind.
  • Zysten: Flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Gewebe, prall-elastisch tastbar. Völlig harmlos, können aber bei Größenzunahme spannen.
  • Fibroadenome: Gutartige Knoten aus Bindegewebe, vor allem bei jüngeren Frauen. Meist glatt begrenzt und gut verschiebbar unter der Haut.
  • Mastitis (Brustdrüsenentzündung): Schmerzhafte Entzündung, oft während der Stillzeit. Geht meist mit Rötung, Hitze und Fieber einher.

Warnsignale: Wann zum Arzt?

Ein Termin in der Praxis ist ratsam, wenn folgende Symptome auffallen:

  • Neu getasteter Knoten oder Verhärtungen in der Brust oder der Achselhöhle, oft schmerzlos.
  • Veränderungen der Brustform oder -größe sowie neue Asymmetrien.
  • Hautveränderungen wie Einziehungen, Rötungen oder großporige Struktur ("Orangenhaut").
  • Neu aufgetretene eingezogene Brustwarze oder Entzündung der Brustwarze.
  • Spontaner Flüssigkeitsaustritt, besonders wenn die Flüssigkeit blutig oder wasserklar ist.

Orientierungshilfe: Gutartig oder abklärungsbedürftig?

MerkmalEher gutartigEher abklärungsbedürftig
VerschiebbarkeitGut gegen das umliegende Gewebe verschiebbarFest sitzend, mit dem Gewebe verwachsen
SchmerzhaftigkeitHäufig zyklusabhängig, zieht oder spannt in beiden BrüstenIm Frühstadium meist schmerzlos, oft einseitig
HautoberflächeGlatt, unverändertEingezogen, grübchenartig oder gerötet
Wichtig: Ein schmerzloser Knoten ist nicht automatisch bösartig, und ein schmerzhafter Knoten ist nicht automatisch gutartig. Nur Ultraschall, Mammographie und gegebenenfalls eine Gewebeprobe bringen Sicherheit.

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